Shirley Clarkes Gefühl für Rhythmus prägte einen neuen Videostil.

 

Amerika in den 50ern: Zeitzeugnisse von einer außergewöhnlichen Filmemacherin

ist ein gottverdammtes Genie. Ich hoffe, irgendwann einmal mit ihr verglichen zu werden.“ John Cassavetes war nicht der einzige, der fasziniert war von den avantgardistischen Werken der US-amerikanischen Regisseurin und Filmproduzentin Shirley Clarke (1919 – 1997). Als Tänzerin hatte sie den Rhythmus im Blut, und es gelang ihr auf meisterhafte Art, ihn auf Kamerafahrten und Videoschnitt zu übertragen. Ein in den 50ern neuartiger und revolutionärer Stil entstand, der viele Filmschaffende beeinflusste und das heutige Tempo und die Optik von Werbefilmen vorwegnahm.

Für die EXPO 1958 in kreierte Shirley Clarke 25 Kurzfilme, die Amerika als „Gesellschaft in Bewegung“ repräsentierten. Bei findet Ihr nun sowohl einzelne Clips aus diesen Produktionen (> Kollektion Shirley Clarke) als auch viele der originalen Spots der Künstlerin, wie z. B. >“Nite Lights“, >“Gas Stop“, >“Bridges“, – großartige Filmkunst der späteren -Preisträgerin, als in bei uns erhältlich.