Eine Sonnenfinsternis ist keine ganz alltägliche Angelegenheit – nur sehr selten lässt sich die Sonne vom Mond in den Schatten stellen. Kein Wunder, dass ein solches (damals noch unvorhersehbares) Ereignis in der Antike die Menschen in Furcht und Sorge versetzte. Heute lassen sich die Planetenkonstellationen sehr präzise vorhersagen, so dass die nächste Sonnenfinsternis am 3. November ab genau 10:04:34 Weltzeit für die wenigsten eine Überraschung sein dürfte. Wer als Europäer an dem Spektakel teilhaben möchte, muss sich jedoch beeilen: Die Finsternis beginnt vor der US-amerikanischen Ostküste und ist von dort als partielle Verfinsterung bei Sonnenaufgang zu sehen. Auf der über den Atlantik in östlicher Richtung verlaufenden Zentrallinie ist die Finsternis zu Beginn ringförmig, doch bereits nach wenigen 100 Kilometern erreicht der Kernschatten des Mondes die und die Finsternis wird total. Kurz vor Erreichen des afrikanischen Kontinents tritt die maximale Finsternisdauer von einer Minute und 40 Sekunden ein – und bleibt damit bis zum Jahr 3264 (!) die längste Totalität einer hybriden Sonnenfinsternis.

Schade nur, dass die Wetteraussichten nicht gerade die besten sind, um die Finsternis vom Festland aus zu betrachten: In Gabun, im Kongo und in Uganda erlaubt die jährliche Regenzeit nur selten einen richtig klaren Blick auf den Himmel.

Die schlechte Wettervorhersage ist jedoch kein Grund, auf das Erlebnis einer Sonnenfinsternis verzichten zu müssen: Auf Framepool.com steht eine große Auswahl wunderbarer Eindrücke zur Verfügung – und das bei jedem Wetter, an jedem Ort und zu jeder Zeit.