Die in wird am 18. Oktober hundertfünfzig Jahre alt. Sie erinnert an die Völkerschlacht von Leipzig. Unsere Cineflex HD Flugaufnahmen zeigen die majestätisch auf dem Michelsberg über der thronende Befreiungshalle. Aber auch die Stadt Kelheim, deren weniger beeindruckende Wohnsiedlungen und Industrieanlagen das Donautal heute vollständig bedecken. 

1836 wurde der Architekt König Ludwigs I. Friedrich mit dem Bau des „plastischen Denkmals“ zur Erinnerung an die Befreiung Deutschlands aus der Herrschaft Napoleons beauftragt. Gärtner plante einen achtzehneckigen Kuppelbau, der an den 18. Oktober 1813 erinnern sollte, an dem sich das Schicksal der Völkerschlacht entscheidend wendete. Friedrich starb 1847, fünf Jahre nach Baubeginn. Den eigentlichen Ausbau übernahm Leo von , der König seine „vernichtende Kritik“ am Gärtner-Bau unterbreitete. So wurde umgeplant und schließlich der Entwurf eines Rundbaus realisiert der eine völlig eigenständige Gestalt ohne wirklich Vorbilder hat. Die Außenfassade wurde schließlich mit 18 Strebepfeilen gebaut. Sie werden bekrönt von 18 Kolossalstatuen als Allegorien der deutschen Volksstämme. Der Bau der Halle zog sich bis 1863 hin. Öffentliche Großbauten waren anscheinend auch damals ähnlichen Unwägbarkeiten unterworfen wie heute.

Die Stadt Kelheim wartet anlässlich des „runden Geburtstags“ der Befreiungshalle im Jahr 2013 mit einem vielfältigen Programm auf.

Das Archäologische Museum der Stadt Kelheim zeigt noch bis zum 27. Oktober 2013 eine Ausstellung des Architekturmuseums der TU München. Hier sind Originalpläne und Zeichnungen der Architekten Friedrich von Gärtner und Leo von Klenze zu besichtigen.